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ZUGER EDELBRÄNDE

ZUGER EDELBRÄNDE

Impressionen Eichhof

Ob einzigartiger Zuger-Kirsch, leidenschaftlicher Williams oder aromatischer Kräuter; die Edelbrände vom Eichhof vereinen traditionelle Handwerkskunst mit Herzblut.

Mit Leidenschaft handgemacht - in der Familienbrennerei von 1904

Wir sind die Familie Nicole und Peter Hürlimann vom Eichhof. Peter ist hier im Eichhof aufgewachsen und führt nun zusammen mit seiner Frau Nicole die Brennerei und den Hofladen. Wir haben 3 wunderbare Kinder; auch die helfen tatkräftig gerne immer und überall mit.

Anton Hürlimann bewirtete als junger Mann die Gastwirtschaft Engel in Walchwil. Im Jahre 1904 konnte er sich seinen Traum von einem eigenen Hof verwirklichen; er kaufte den Eichhof in Walchwil. Zum Hof gehörten drei Häuser, eine Fischerei, ein Stall, eine Brennerei und Land mit vielen Kirsch-, Zwetschgen-, Birnen-, und Apfelbäumen. Dieser Hof ist heute noch im Besitz unserer Familie.
Als 1897 die Gotthardbahn gebaut wurde, musste die ganze Brennhütte abgebaut und ein Stück weiter unten wieder aufbaut werden. Aufgrund des grossen Aufwandes, wecher für die Brennhütte betrieben wurde, war es Anton Hürlimann sehr wichtig, dass er als neuer Hofbesitzer die Brennerei weiterhin in Betrieb hält. Kaspar Hürlimann, der Sohn von Anton, erbte den Eichhof und führte ihn, wie er es von seinem Vater gelernt hatte, weiter. Auch Kaspar war es sehr wichtig, seinem Sohn Werner das Brennen von geistigem Wasser weiterzugeben. So entstand unsere über 110-jährige Familientradition, auf die wir sehr stolz sind. Seit etwa 10 Jahren ist Peter Hürlimann, der Sohn von Werner, der Pächter vom gesamten Eichhof. Die Brennerei führte weiterhin Werner Hürlimann. Seit dem Jahr 2018 ist Peter Hürlimann der Brennmeister. Er wird jedoch noch von seinem Vater unterstützt.

Impressionen Eichhof
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Impressionen Eichhof
Impressionen Eichhof
Impressionen Eichhof
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Die Tradition der Tresterstöckli

Das Herstellen von «Tresterstöckli» ist auch eine alte Tradition, welche wir im Eichhof noch weiterführen. Früher hat man mit den Tresterstöckli die Häuser geheizt, deshalb produzierte fast jeder Bauer solche. Doch heute ist es eine Seltenheit, wenn man noch Tresterstöckli auf einem Bauernhof sieht. Wir brauchen dieses traditionelle und altbewährte Heizmaterial noch zum Brennen. Zuerst heizt man mit Laubholz den Brennofen auf. Erst wenn die Hitze erreicht ist, wirft man die Tresterstöckli ins Feuer. Die Tresterstöckli enthalten Pressrückstände vom Brennen, Sägemehl und Steine von Kirschen und Zwetschgen. Diese Obststeine geben beim Verbrennen viel Hitze ab. Um die Tresterstöckli herzustellen, sammeln wir nach dem Brennen die Maische ein und lassen sie in einer Grube etwa sechs Monate austrocknen. In die trockene Masse, welche man Trester nennt, wird zusätzlich Sägemehl gemischt, damit es kompakter wird. Anschliessend wird die ganze Masse durch eine Maschine gepresst, die Tresterwurst in gleiche Stücke geschnitten und draussen auf dem Gestell aufgereiht. In der Mitte haben alle Tresterstöckli ein Loch, damit sie auf dem Gestell gut trocknen können. Pro Jahr verarbeiten wir zwischen fünf und zwanzig Tonnen Trester - je nachdem wie gut im Sommer die Ernte war.

Impressionen Eichhof
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